Arbeitskreis Flüchtlingsbegleitung – Schalsammlung gegen Bielefeld

Liebe Kleeblattfans,

wie die Spielvereinigung zur Stadt Fürth gehört, so gehört der Schal zu jedem Fan. Er ist das Stilmittel aller Fans und egal ob Kutte, Ultra oder Edelfan, jeder trägt ihn. Wir vom Arbeitskreis Flüchtlingsbegleitung laden nun bereits seit einem Jahr zu jedem Heimspiel Geflüchtete in den Ronhof ein. Da dieses Angebot so gut angenommen wird, gute Kontakte entstehen und wir Menschen immer wieder für einen Tag aus ihrem Alltag holen können, möchten wir unser Angebotsspektrum erweitern. Zu diesem Zweck lässt der Arbeitskreis einen Bus mit Flüchtlingen nach Heidenheim rollen. Was unseren Gästen nur fehlt, sind Fanmaterialien. Daher rufen wir alle Kleeblattfans zur Schalspende beim Freitagabendspiel gegen Bielefeld auf. Die meisten von uns haben ungenutzte Schals, Wollmützen oder Caps im Schrank herumliegen. Wir freuen wir uns über jede Spende und heißen damit neue Fans in der Kleeblattfamilie willkommen. Ihr findet uns mit Spendentonnen vor Spielanpfiff hinter der Nordtribüne.

Der Arbeitskreis Flüchtlingsbegleitung Fürth bedankt sich vorab bei allen Spendern.

Horidos 1000, Stradevia 907, Infoladen Benario, Caritas Flüchtlingsberatung, Fanprojekt Fürth, in Zusammenarbeit mit der Spielvereinigung

 

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„Lustig ist das Zigeunerleben“

Plakat

Film und Podiumsdiskussion
Sinti und Roma haben mit tiefsitzenden Vorurteilen und Diskriminierungen im Alltag zu kämpfen. Eine Aufarbeitung staatlicher Verfolgung, auch nach 1945, fand bis dato nicht ausreichend statt. Immer wieder taucht der negativ belegte Begriff „Zigeuner“ in den Medien auf und wird gerade von Jugendlichen abwertend und als Schimpfwort verwendet.
Zusätzlich befeuert wird der Antiziganismus aktuell durch die Flüchtlingsdebatte. Die Zuwanderung aus Südosteuropa macht die Kulturnation zum Sündenbock Europas.
Der Film „Ich bin nicht unberührbar“ zeigt das Schicksal und die Vorurteile, welche jungen Sinti und Roma entgegengebracht und in den Medien reproduziert werden. Er zeigt aber auch, wie ihr tatsächliches Leben aussieht, wie sich das Selbstbild vom Fremdbild unterscheidet und wie die Menschen mit diesen Erfahrungen umgehen. In der anschließenden Podiumsdiskussion wollen wir uns mit folgenden Fragen beschäftigen:
Inwieweit stimmen Selbst- und Fremdwahrnehmung überein?
Wie lassen sich stereotypisierte Vorurteile und Diskriminierungen von Roma, Sinti und anderen Gruppen abbauen?
Wie ist der Umgang mit Flüchtlingen? Welche Folgen hat das für Menschen aus  sogenannten „sicheren Herkunftsländern“?

Geladen sind:
Erich Schneeberger, Vorsitzender des Verbands Deutscher Sinti und
Roma – Landesverband Bayern (Nürnberg)
Roswitha Scholz, Soziologin und Philosophin (Fürth)
Ronny Blaschke, freier Journalist (Berlin)
Markus End, Politologe, Antiziganismusforscher TU Berlin (Berlin)

Freie Platzwahl
Einlass 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Karten im Vorverkauf und an der Abendkasse
4,- Unterstützungsbeitrag
Filmvorführung für Schulklassen mit anschließendem Expertengespräch am
11.11.und 12.11.jeweils um 9:45 und 11:30Uhr kostenlos!
Anmeldung unter 0911/7330966

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Stradevia hilft… Grillfest

Auch in diesem Jahr war es uns wichtig wieder für etwas Abwechslung bei unserer Spendensammlung zu sorgen und so kam uns die Einladung vom Integrationsbüro der Stadt Fürth gerade recht.

Alle zwei Jahre veranstaltet jenes die interkulturelle Woche „Fürth ist bunt“, wo man uns gerne dabei haben wollte. Im Vorwort des Programmheftes heißt es hierzu „Das Motto der diesjährigen, bundesweiten Interkulturellen Woche lautet „Vielfalt, das Beste gegen Einfalt“. Wir greifen mit „Fürth ist bunt – Kulturen laden ein“ dieses Motto auf und möchten die vielfältigen Seiten des Lebens in unserer Stadt aufzeigen, der Vielfalt ein Gesicht geben, um ein deutliches Zeichen zu setzen gegen Rassismus, Intoleranz und Gewalt.“.

In dieses Programm passt auch hervorragend unser angedachtes Grillfest. Deshalb laden wir am Samstag, den 19. September ab 11 Uhr in das Kinder- und Jugendhaus Catch Up.

An diesem Tag wollen wir Möglichkeiten schaffen, dass Anhänger der Spielvereinigung, sowie Bürger der Kleeblattstadt mit Flüchtlingen in Kontakt kommen und sich austauschen. Zudem wollen wir für alle Anwesenden einen schönen Ausgleich, zum sonst eher tristen Alltag schaffen. Neben Speis und Trank sind wir auch sehr erfreut, dass wir drei Partner an unserer Seite haben, die für ein buntes Programm an diesem Tag sorgen werden und somit dazu beitragen einen gelungenen Auftakt unserer diesjährigen „Stradevia hilft…“ Aktion zu feiern zu können.

Zum einen ist unser Gastgeber zu nennen, das Kinder- und Jugendhaus Catch Up. Hier besteht die Möglichkeit, für einen kleinen Unkostenbeitrag, sich sein eigenes T-Shirt oder Jutebeutel zu gestalten. Gerade die Jüngeren werden hier sicherlich viel Spaß haben.

Der zweite Partner, das Fanprojekt Fürth, bietet euch die Möglichkeit in ihrem „Bus“ zu zeigen, was ihr auf dem virtuellen Fußballrasen alles so drauf habt. Die Konsole wird angeschmissen und eine Runde FIFA kann gezockt werden.

Unser dritter Partner, die Flüchtlingsberatung der Caritas hat sich um den informellen Part des Tages gekümmert. So wird es um 14 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema „Fußball/Sport und Integration“ geben. Mit auf dem Podium sind vertreten: Alexander Bosch, einigen sicherlich noch bekannt von seinen Besuchen im Rahmen der „Kennzeichnungspflicht für Polizisten“ Kampagne, Nina, die sich beim TV 1860 Fürth für die Sportangebote für Flüchtlinge kümmert, zwei Personen von Lampedusa Hamburg, ein „Fußballclub“ aus der Hansestadt, sowie ein Mitglied unseres Szene-Arbeitskreises „Flüchtlinge“, die unter anderem die Betreuung der Flüchtlinge im Sportpark übernehmen.

Hier habt ihr dann auch die Möglichkeit eure Fragen loszuwerden und mit dem Arbeitskreis in Kontakt zu treten und näheres über diesen zu erfahren.

Das Grillfest geht bis 17 Uhr und wir hoffen natürlich auf gutes Wetter, damit auch der wunderschöne Außenbereich im Catch Up genutzt werden kann und somit die Beachvolleyballer auf ihre Kosten kommen.

Die Einnahmen dieses Tages wandern in die „Stradevia hilft…“ Kasse und stockt die Gesamtsumme, die wir bei der Spendensammlung erhalten werden, auf.

Hierfür steht nun auch der Termin bzw. der Spieltag. Dank der vielen Freitagsspiele haben wir uns auf das letzte Heimspiel im Jahr 2015 geeinigt, in der Hoffnung, dass dieses am Samstag oder Sonntag ausgetragen wird. Gesammelt wird somit am Wochenende des 19. Spieltages (18. bis 21. Dezember) gegen Leipzig.

Weitere Infos hierzu folgen in den kommenden Wochen in der KBS und auf unserer Homepage.

Jetzt heißt es erst einmal für euch Freunde und Familie vom Grillfest zu informieren und diese davon zu überzeugen auch mal einen Sprung vorbeizuschauen, etwas Gutes zu tun und mit den Flüchtlingen in Kontakt zu kommen.

Fürth ist bunt! Refugees Welcome!

Das komplette Programm gibt es hier.

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Gegen die Nazidemo am Samstag in Fürth Ronhof!

Am Samstag, den 29. August wollen Nazis des sogenannten „Dritten Wegs“ (früher „Freies Netz Süd“) mit dem Thema „Asylflut stoppen“ in Ronhof in unmittelbarer Nähe der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge demonstrieren. Nachdem die letzten Veranstaltungen der Nazis für sie zum Desaster wurden, haben sie sich bestimmt nicht unbewusst für einen Termin entschieden, an dem das Kleeblatt ein Auswärtsspiel bestreitet. Die meisten von uns werden daher leider nicht vor Ort sein, um den Nazis eine passende Antwort zu geben. Wir rufen dennoch dazu auf, sich den Nazis in den Weg zu stellen. Beteiligt euch an den Gegenprotesten, falls nur irgendwie möglich!

Genauere Informationen wird es in den nächsten Tagen beim Fürther Bündnis gegen Rechts und der Antifaschistischen Linken Fürth geben.

Täglich werden bundesweit Flüchtlingsheime in Brand gesetzt, nicht nur in sächsischen Drecksnestern tobt mittlerweile der Mob auf der Straße, der sichtlich in Pogromstimmung ist. In „Pegida“, „Hogesa“, „Gemeinsam sind wir stark“, zahlreichen lokalen „Nein zum Heim“-Initiativen, etc. drückt sich eine rassistische Mobilmachung aus. Doch nicht nur diese offen rassistisch agierenden Akteure sind das Problem. SPD-Vizekanzler Gabriel zeigt Verständnis für Pegida und fällt nach den rechtsradikalen Übergriffen in Heidenau nichts anderes ein, als die dortigen Nazis als „undeutsch“ zu bezeichnen. Innenminister de Maizière verschärft seine Rhethorik immer mehr und dass die CSU in Bayern regelmäßig die rassistische Karte spielt ist nichts Neues. Ministerpräsident Seehofer verkündete selbst in einer Brandrede, dass er sich „gegen die Zuwanderung in deutsche Sozialsysteme bis zur letzten Patrone wehren“ werde. Deutsche Vollnazis sehen das nicht anders.

Doch es wäre falsch, die gesellschaftliche Situation auf diese rassistischen Zustände zu reduzieren. Bundesweit gibt es verschiedenste Initiativen, die sich für ein solidarisches Miteinander einsetzen und menschenverachtenden Ideologien den Kampf ansagen. In Fürth sind wir in den letzten Jahren auf einen guten Weg. Machen wir da weiter!

Rassistischer Hetze entgegentreten! Refugees Welcome!

Horidos 1000, Entourage und Stradevia 907 im August 2015

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sensation green – volume two

Bevor der Sportpark  zum Saisonauftakt nächste Woche in weiß erstrahlt, haben wir hier noch die Bilder der „sensation green – volume two“ für euch. Es war, wie schon im vergangenen Jahr ein super Wochenende. An dieser Stelle noch einmal ein Dank allen Besuchern und vor allem unseren Gästen! Einen ausführlichen Rückblick bekommt ihr nächste Woche in der KBS 57.
Und nicht vergessen: Alle in weiß zum ersten Heimspiel! Wir brennen auf die neue Saison!

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Weiss-Grüner Hilfefonds

Ab sofort steht für euch unsere Infobroschüre unter dem Link „Weiss-grüner Hilfefonds“ online zur Verfügung! Diese Infobroschüre soll euch einen kleinen Überblick über das richtige Verhalten im Umgang mit Polizei und Justiz geben. Von der Festnahme bis zur Hausdurchsuchung haben wir versucht die aus unserer Sicht relevanten Themen zu bündeln und entsprechend verständlich aufzubereiten. Denn durch einen immer stärker verbreiteten Sicherheitswahn kommt es schneller als gedacht, dass ihr oder Freunde in Konflikt mit Polizei oder anderen staatlichen Behörden gelangt. Uns ist dabei wichtig, dass ihr euch an dieser Infobroschüre orientieren könnt und bei weiteren Fragen Kontakt zu uns aufnehmt. Neben Tipps zu euren Rechten und Pflichten, nicht nur als Stadionbesucher, erhaltet ihr eine kurze Vorstellung des „Weiss- grünen Hilfefonds“. Seit dem Heimspiel gegen Sandhausen könnt ihr euch außerdem die Infobroschüre in Papierform hinter Block 12 abholen! Für weitere Fragen wendet euch einfach an den Infostand hinter Block 12 oder an die bekannten Kontaktadressen!

Hier gelangt ihr zur Infobroschüre

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Für immer Sportpark Ronhof

Die Sportfreunde Ronhof haben eine Initiative ins Leben gerufen, um den Erhalt des Stadionnamens „Sportpark Ronhof“ für die Zukunft zu sichern. Das Ziel der Initiative: Das Stadion soll auf Dauer wieder den Namen „Sportpark Ronhof“ tragen und in der öffentlichen Bezeichnung künftig frei von Werbeträgern bleiben.

Jeder Fürther geht „in den Ronhof“, der seit über 100 Jahren Spielstätte der SpVgg Fürth ist. Von einem Sponsoren-Namen ist im allgemeinen Sprachgebrauch nichts zu hören, wenn Kleeblatt-Fans über das Fürther Stadion reden. Eine repräsentative Umfrage, die wir unter den Stadionbesuchern durchgeführt haben, ergab: Über 97% aller Befragten wünschen sich den Namen „Sportpark Ronhof“ zurück, knapp 80% davon würden dies auch finanziell unterstützen!

Wir arbeiteten daher ein Konzept aus, das aufzeigt, dass eine Rückkehr zum traditionellen Namen keinesfalls unmöglich ist und für die SpVgg Fürth und ihre Fans einige Vorteile bringt.

Der Grundgedanke unserer Idee, die Gründe für die Rückkehr zum traditionellen Stadionnamen, einen möglichen Weg dahin und die Vorteile beschreiben wir euch ausführlich in einer Info-Broschüre, die ihr in unserem Vereinsheim lesen könnt, und auf der Website: www.sportpark-ronhof.de.

Sportfreunde Ronhof e.V.
Initiative „Für immer Sportpark Ronhof“

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